Verkehrsplanung und anderes zur Stadtentwicklung in Arnstein

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  • Nachfolgende Kritik bezieht sich auf die Information aus der Mainpost vom 10.10.2011 zum Stadtentwicklungskonzept in Arnstein.

    Es ist genug jetzt! Dass man ganz offensichtlich und gemeinschaftlich nicht immer das einfache 1x1 im Sinne der Bürger auf die Reihe bekommt, hat die jüngste Vergangenheit u.a. bereits bei der DSL-Entscheidung gezeigt! Das mag an einer gewissen Gewohnheit liegen, jetzt geht es wohl in die nächste Runde! Diese Polemik muss erlaubt sein, denn die Situation wird allmählich untererträglich!

    Es ist mir unerklärlich, warum sich nun auch die Opposition der Konzeptlosigkeit unterwirft und obendrein drauf und dran ist, die aktuelle Verkehrssituation auch noch zu verschlechtern.
    Fakt ist: Man ist dabei, das (Verkehrs)Problem einfach von einem Teil der Bürger auf einen anderen Teil der Bürger abzuwälzen. Welche der Argumente, die die Schwabachtal-Trasse bisher verhindert haben, rechtfertigen es, den zukünftigen Verkehr nun anderen auflasten wollen? Den Anwohnern und Bürgern, die sich bisher sowieso nicht wehren konnten und können, weil sie an der Bundesstraße" wohnen, die per se offenbar als unantastbar für jegliche, verkehrsregelnde Maßnahmen gilt?
    Wenn man nun für sehr teures Geld eine "Ostumgehung" bauen will und damit dem Durchgangsverkehr das Durchfahren auch noch erleichtert, weil man das Nadelöhr Marktstraße entschärft, dann wird man das Verkehrsproblem nicht nur aus der Marktstraße in die Schweinfurter Str. verlagern. Der Verkehr wird in Karlstadter und Grabenstraße und überproportional in der Schweinfurter Str. zunehmen, weil die Durchfahrt auf der B26 wesentlich erleichtert wird.
    Wir brauchen Lösungen, die den Verkehr aus der Stadt herausbringen, nicht verstärken!
    Mit Verlagerung lösen wir keine Probleme, wir verschlechtern, wir spalten, wir schaffen neue Probleme!

    Eine Ostumgehung in dem angedachten Sinn ist keine Umgehung, sondern eine Aufnahme des Durchgangsverkehrs, weil sie an einer Durchgangsstraße endet.

    Im Übrigen frage ich mich, wozu wir bei diesem "Lösungsansatz" überhaupt eine "Ostumgehung" brauchen! Es gibt die B26, die führt durch Arnstein, an Gänheim vorbei, durch Mühlhausen und Zeuzleben auf die Wernecker Ortsumgehung. Welche Argumente rechtfertigen eine millionenschwere "Verkehrsentlastung" auf Kosten Arnsteins, die ausschließlich nur den wenigen Anwohner von Mühlhausen und Zeuzleben dient (sorry, liebe Anwohner dort), wenn dadurch nicht nur die gesamte Ortsdurchfahrt Arnsteins, sondern das gesamte Werntal mit einer Zunahme des Durchgangsverkehrs belastet wird? Wir sind nicht zuständig für den Zweckerhalt der B26a zu sorgen!

    So geht es nicht! Und wenn sich jetzt gar die Arnsteiner Gegner einer B26n dafür einsetzen (so entnehme ich es zumindest dem Mainpost-Artikel), dass sich die verkehrliche und ökologische Situation in und um Arnstein im Grunde verschlechtert, Marktstr. ausgenommen, die Situation im Werntal wird damit leichtfertig in Kauf genommen, dann ist bei mir, und sicherlich bei einigen anderen auch, "der Ofen aus"! Ich werde da nicht mitmachen! Sorry liebe Opposition, wenn es darauf ankommt, brauchen wir, die Anwohner der "geplanten Ortsdurchfahrt", euch nicht, um unsere Interessen zu vertreten!
    Die Mehrheit im Stadtrat wird es freuen; die Opposition verzettelt sich selbst und spaltet die Bürger.

    Grüße, Klaus M. Pracht
    "Leben ist das, was passiert, während man gerade ganz andere Pläne macht." Allen Saunders. - Gruppe "Arnsteiner Netz" bei Facebook

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